OpenDCC GBM-Boost, BiDi-Belegtmelder / Booster / Zentrale

FAQ

  • Was bedeutet die Richtung?
    Man muss erst mal prinzipiell zwei Dinge unterscheiden: Fahrtrichtung und Aufgleisrichtung.
    Die Fahrtrichtung wird bezogen auf das Fahrzeug angegeben, also 'vorwärts' ist Fahrt in Richtung Schornstein bzw. Führerstand 1. Diese (lokbezogene) Fahrtrichtung ist fest von Fahrregler vorgegeben und wird nicht vom GBM16T ausgewertet.
    Die Aufgleisrichtung gibt an, wie die Lok bezogen auf Gleis steht. Diese Information wird von GBM16T anhand des Stromflusses gewonnen. Ein gesetztes Richtungsbit bedeutet, dass die Lok mit Ihrer linken Seite (bei Blickrichtung in Fahrtrichtung 1) mit der Gleisseite verbunden ist, in welcher der Detektor installiert ist. An der linken Seite ist bei Verdrahtung mit NEM-Farbe der Radschleiferanschluß in schwarz (rechts ist rot). Das Richtungsbit ist also auch davon abhängig, in welcher Gleisseite der Detektor installiert ist.
    Das gesetzte Richtungsbit wird in den Debugausgaben als '-' oder '^' angezeigt, ein nicht gesetztes Richtungsbit als '+' oder 'v'.
  • Kann ich das System mit der Uhlenbrock IB-II verwenden?
    Die Signalquelle muß reines DCC erzeugen, hierzu muß man die Intellibox2 wie folgt konfigurieren:
    • Intellibox II neu starten
    • Grundeinstellungen - Zurücksetzen Konfiguration
    • Grundeinstellungen - Sonderoption 907 = 4
    • Grundeinstellungen - Sonderoption 25 = 1
    • Grundeinstellungen - Sonderoption 904 = 16 (Anzahl der Preamblebits)
    • Grundeinstellungen - Lokdatenfomat = DCC
    • Grundeinstellungen - Weicheneinstellungen - allg. Datenformat = DCC
    • Grundeinstellungen - Zurücksetzen Weichen-Datenformat
    • Grundeinstellungen - Zurücksetzen Lok-Datenformat
    • Intellibox II vom Trafo trennen und 10 min warten
    • Intellibox II starten. - Nun reiner DCC Betrieb ! -
  • Wie kann ich die Software am GBMBoost Master akutalisieren?
    Der Bootloader ist für GBMBoost-Node und -Master identisch. Er kennt zwei Betriebsarten:
    Seriell über USB oder über BiDiB.
    Welche Betriebsart gewählt wird, wird über den Jumper J3 festgelegt. Wenn der J3 gesteckt ist, dann geht der Bootloader in den seriellen Mode. Fehlt J3, geht der Bootloader in den BiDiB-Mode. Am Master muß der serielle Mode verwendet werden.

    Dann muß man den Bootloader noch dazu bringen, nicht durchzustarten und die Applikation anzuspringen, sondern im Bootloader zu bleiben: dazu muß beim Starten der Taster gedrückt sein und gedrückt gehalten werden, bis eine LED aufleuchtet. Es reicht, wenn nur USB angesteckt wird, der Fahrstrom braucht nicht eingeschaltet zu sein.

    Jetzt verbinden mit hterm, 19200, 8N1, newline mit <cr>. Testhalber mal ein ?<cr> an den Bootloader schicken - wir bekommen die Antwort: Bootloader V*.*

    Nun gibt drei Kommandos:
    • e<cr>: EEPROM als Ziel auswählen
    • f<cr>: FLASH als Ziel auswählen
    • x<cr>: beenden
    Nach der Wahl eines Zieles wird einfach mit der Send-File Funktion von hterm die entsprechende hex-Datei an den GBMBoost gesandt. Je Zeile antwortet der GBMBoost mit einem '.';
    Dateien mit der Endung 000.hex sind für das Flash, .001.hex für das EEPROM.

History

  • GBM-Boost (Master):
    • V2.01.03
      Wichtig:
      Durch das geänderte Bustiming ist diese FW nicht mehr zur Spec 2013 konform, es müssen alle Knoten (auch die Bootloader der Knoten!) vorher auf die aktuelle Spec upgedated werden. Meiner Erfahrung nach kommen aber alle alten Knoten-Firmware noch damit zurecht, trotzdem empfehlen ich dringend den vorherigen Update der angeschlossenen Knoten.
      04.12.2013 Neu dazu: Userstring.
      27.12.2013 Das Timing am BiDiBus (Wechsel auf RX nach einer Tokenaussendung) ist leicht verzögert (ca. 500ns), damit werden Störungen durch längere Kabel und Treibermix (verschiedene RS485-Bausteine) unterdrückt.
      20.12.2013 Das Abschaltverhalten des Boosters wurde etwas weniger vorsichtig gestaltet, der Booster versucht jetzt stärker, auch mal gegenüber einer widerspentigen Last Recht zu behalten.
      04.12.2013 Bugfix bei der Adressierung von extended Accessory > 63.
      25.01.2014 bekannter Mangel: Feature SECURE_ACK aktuell fest auf 300ms, nicht variabel.
    • V2.00.07
      27.06.2013 Watchdog per Default auf 0.
      18.06.2013 Optimierung Gleisausgabe: Funktionspakete werden nur ausgegeben, wenn diese vom Host angefordert werden. 18.06.2013 Erweiterung mit einer Watchdogfunktion: bei Verbindungsverlust (z.B. Absturz des Hostprogrammes) wird optional ein kontrollierter Nothalt durchgeführt.
      08.06.2013 Änderung im Boosterverhalten:
      • Bei Fehler in der H-Brücke wird die Strommessung kurz unterbrochen (und bringt damit keine Ausreisser mehr)
      • Das ON / OFF Verhalten optimiert: ON wird erst nach 50ms Betrieb unterhalb der Stromgrenze als gültig angenommen.
      • Die Nachrichten zum Host bereinigt, diese werden gefiltert und ein Überfluten des Hosts vermieden.
    • V2.00.05
      10.05.2013 bugfix: im Downstream konnte es unter bestimmten, zufälligen Bedingungen zum Verlust eines Paketes kommen.
      06.05.2013 bugfix: beim Lesen von CV via BiDiB konnte sporadisch ein falsche Antwort kommen.
    • V2.00.04
      19.04.2013 geänderter Defaultzustand beim Booster (jetzt off), damit wird versehentliches DC während des Einschaltens am Gleis vermieden.
    • V2.00.03
      10.04.2013 Weichenmanager neu dazu - damit Ansteuerung von Accessory über die DCC-Funktion als BiDiB-Begriff möglich.
    • V2.00.01
      16.03.2013 Bugfix bei DCC für Accessory
      Strom, Spannungs- und Temperaturmessung neu dazu
    • V2.00.00
      16.02.2013 Neues Interface zum GBM16T (erfordert eine GBM16T-Version > 2.x)
              Boosterbetrieb dazu
              Zentralenfunktion dazu
              Fahren mit Xpressnet-Handreglern
              Externer Notaus-Taster und Zustandsanzeige mit externen LEDs
              Unterstützung atxmega128a1u
              Seriennummer wird permanent abgelegt (in der sog. USER SIGNATURE)
    • V1.04.00: Mehrfachbelegungen auf Abschnitt können gemeldet werden. Wichtig: ab dieser Version ist eine GBM16T-Version > 1.2 erforderlich.
    • V1.3.9: Dauerfeuer auf CONFIDENCE bei Aktivierung von DCC und Railcom behoben
  • GBM-Boost (Node):
    • V2.00.15
      13.01.2014 Anpassung des Bustimings an aktuelle Spezifikation 2014. Bitte auch Bootloader 0.04.00 oder höher einspielen.
      01.01.2014 Verbesserung Boosterabschaltverhalten und Fehlermeldungsverhalten
    • V2.00.05
      10.05.2013 bugfix: beim Lesen von CV via BiDiB konnte sporadisch ein falsche Antwort kommen.
    • V2.00.04
      19.04.2013 geänderter Befaultzustand beim Booster (jetzt off), damit wird versehentliches DC am Gleis vermieden.
    • V2.00.01
      16.03.2013 Bugfix beim Busbetrieb
      Strom, Spannungs- und Temperaturmessung neu dazu
    • V2.00.00
      16.02.2013 Neues Interface zum GBM16T (erfordert eine GBM16T-Version > 2.x)
              Boosterbetrieb dazu
              Externer Notaus-Taster und Zustandsanzeige mit externen LEDs
              Unterstützung atxmega128a1u
              Seriennummer wird permanent abgelegt (in der sog. USER SIGNATURE)
    • V1.04.00: Mehrfachbelegungen auf Abschnitt können gemeldet werden. Wichtig: ab dieser Version ist eine GBM16T-Version > 1.2 erforderlich.
  • GBM16T:
    • V2.0.4
      26.05.2013 Zusätzliche Prioritätabschnitte (Beschreibung), um Freigabeprobleme bei komplizierten Schleifenkonstellations zu umgehen. Bugfix: versehentliches Verstellen der DCC-Adresse behoben.
    • V2.0.3
      05.05.2013 Erweiterung des Kehrschleifenmoduls um die Möglichkeit, mittels Weichenbefehl das Schalten der Kehrschleife temporär zu unterbinden. Ermöglicht längere Kehrabschnitte und Weichen in der Zufahrt.
    • V2.0.2
      20.03.2013 Modifikationen an der Auswerteroutine (insb. hilfreich für ESU Lopi3 und Lopi4, ältere Firmwarestände)
    • V2.0.1
      09.03.2013 Patch für das Lesen von POM bei gleichzeitiger Speed - behebt ein Problem mit Zimodekodern.
    • V2.0.0
      16.02.2012 Neues Interface zum Controlproc (erfordert eine Controlprocversion > 2.x)
              Zusätzliches Filter gegen Falschmeldung bei mehreren Loks auf dem Gleis
              Filter und Glättungsalgorithmus für Geschwindigkeitsmeldungen
              Erkennung von bis zu 4 verschiedenen Dekodern auf dem Abschnitt.
              Verbesserte Erkennung durch Offsetabgleich (nach Firmware-Update einmalig durchzuführen)
              Unterstützung atxmega128a1u
              Integrierte Meßstrecke für Geschwindigkeitskontrolle
    • V1.2.2: Bis zu 4 Lokomotiven können gleichzeitig in einem Abschnitt gemeldet werden. Wichtig: ab dieser Version ist eine GBM16Boost-Version > 1.4 erforderlich.
    • V1.1.5: bugfix: when a loco leaves a section and comes back and the section stays occupied (due to cars), it now generates a new address event.
    • V1.1.4: fixes problems with A/D converters not in reset state. (not detecting occupancy)
    • Bootloader V0.02.00: does no longer access virtual ports, portA and portB are unchanged. Fixes problems with old GBM16T application firmware.